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Vöcklabruck: Aktuell

Ein „Guss“ für den Vöcklabrucker Stadtplatz

Endlich – Vöcklabrucks Stadtplatz kriegt wieder einen „Guss“!

Städte sind aus Märkten entstanden, dem Warenaustausch zwischen Stadt und Land. Stadtplatz ist Markt !

Guter Markt auf  gutem Platz !

Dies ist seit Jahrhunderten so. Und hat logischerweise zu einer Stadtplatz-Bildung beigetragen, denn wo sonst soll ein Markt stattfinden? In den vergangenen Jahrzehnten haben findige Investoren mit der Schaffung von Einkaufszentren außerhalb der Stadt gewaltig am Potential der Innenstädte geknabbert. Doch irgendwie kommen die Marktplätze vor den Toren einer Stadt jetzt ins Stottern. Digitalisierung heißt jenes Schlagwort, das Handelsmanager zu neuen Höchstleistungen treibt, aber auch Schweißtropfen auf deren Stirn erzeugt.

Die Gehsteige sind schon neu..

Haben Innenstädte das bessere Kartenblatt ?

Natürlich gilt das Problem des Online-Handels auch für Innenstädte. Nur die tun sich da schon leichter, denn die Treffpunktfunktion, die Gastrofunktion und die Eventfunktion arbeiten auf einem historischen, geschlossenen Ambiente tausendmal besser als in einer künstlichen Mall. Und auf Grund der Kommunikationsbasis Stadtplatz klappt das traditionelle Off-line Shopping naturgemäß auch besser. (Einschub: soll nicht heißen, dass die Innenstadt die Digitalisierung verschlafen darf !)

Kommunale Hausaufgaben sind zu tun

Die Innenstädte müssen ihre Hausaufgaben machen. Dazu gehört neben einer gelösten Parkplatzfrage in erster Linie das Ambiente. Und da sind wir in VB im Vormarsch. Die Gehsteige links und rechts sind nach dem Umbau im Vorjahr wieder top, jetzt kommt der Fahrbahnteil des „unteren“ Platzes dran. Danach werden wir wieder von EINEM Stadtplatz sprechen, nicht von unten und nicht von oben.

Oberstes Gestaltungsprinzip ist eine maximale Flexibilität bei der möglichen Bespielung, daher keine Aufpflasterungen,  Barrierefreiheit als hohes Gut und auch gute Querungsmöglichkeiten.

Der Gemeinderat hat unlängst eine zeitlich abgestimmte  Verkehrs- und Parkregelung auf den Weg gebracht, Kunden, Fußgänger, Handel und Gastronomie werden davon profitieren. Zuerst allerdings ist der Umbau „abzuarbeiten“. Das geht los nach der Feuernacht am 21. Juni !

Leerstände zu „Vollstände“…

Ganz sorgenfrei kann das Stadtmarketing noch nicht in die Zukunft blicken, müssen doch einige Leerstände wieder in Vollstände umgewandelt werden. Dazu werden auch Kranarbeiten, die einige Wochen dauern werden, die Szene beherrschen. „ Alles hat ein Ende, nur die Burenwurst hat zwei!“ heißt es irgendwo. Und so wird sich mit dem neuen Stadtplatzes eine erstarkte Handelslandschaft, gestützt von einer starken Gastronomie und einem wie gewohnt starkem Marktwesen präsentieren.

Gehn wir Baustelle schaun…

Die Besucher sind jedenfalls eingeladen, zuerst die Umbauarbeiten, dann aber auch die Neueröffnung zu begleiten. Der Stadtplatz wird sich der Wohlfühlstadt Vöcklabruck mit Sicherheit als würdig erweisen.

by maximilian lötsch

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